Ist in den nullpunktkorrigierten Spektren eine Drift zu erkennen, dann sollte anstelle der Hintergrundkorrektur die Grundlinienkorrektur verwendet werden, um einerseits keine Artefakte durch die Hintergrundkorrektur zu verursachen und andererseits die Drift zu korrigieren.
Eine einfache Variante der Grundlinienkorrektur bzw. Driftkorrektur ist die im Folgenden beschriebene und in Abb. 1 graphisch dargestellte. Ähnlich der Hintergrundkorrektur werden off-resonant n Zeitspuren gemittelt, allerdings diesmal an beiden Enden des 2D-Datensatzes. Zusätzlich wird über die letzten m Zeitpunkte des 2D-Datensatzes ebenfalls gemittelt und an dieses gemittelte Spektrum ein Polynom1) angepaßt, dessen Funktionswerte dann für die Gewichtung der Summe der beiden gemittelten Zeitspuren verwendet wird. Diese gewichtete Summe der beiden gemittelten Zeitspuren wird dann von der jeweiligen Zeitkurve des Spektrums abgezogen.