Inhaltsverzeichnis
01. Einführung: ein Paradigmenwechsel
- Themen
- Motivation: Gründe für LaTeX in den Naturwissenschaften
- Typografie ist ein Handwerk
- Unterschiede zwischen Wortprozessoren und Textsatz
- Ziel des Kurses: Verständnis statt „Kochrezepte“
- Folien
- Aufgabenblatt
Zentrale Aspekte
- Ein Hauptgrund für LaTeX in den Naturwissenschaften
ist der exzellente mathematische Formelsatz. - Typografie ist ein Handwerk mit festen Regeln –
das Laien i.d.R. weder kennen noch beherrschen. - LaTeX ist ein Textsatzprogramm – kein Wortprozessor.
Die Umstellung gleicht einem Paradigmenwechsel. - Logische Textauszeichnung ermöglicht es,
sich auf Inhalt und Struktur zu konzentrieren. - Ziel des Kurses ist ein Verständnis von Zusammenhängen –
keine reine Präsentation von „Kochrezepten“.
Weiterführende Literatur
Eine kommentierte und handverlesene Liste mit weiterführender Literatur zum Thema. Die Auswahl ist zwangsläufig subjektiv.
LaTeX 2ε-Kurzbeschreibung
Die offizielle Seite zur sehr empfehlenswerten Kurzeinführung in LaTeX lautet:
Der Einfachheit halber sei hier noch der direkte Link auf die PDF-Datei angegeben:
Dieses Dokument ist jedem LaTeX-Einsteiger zur aufmerksamen Lektüre empfohlen. Es wird auch mit jeder LaTeX-Installation mitgeliefert.
Bücher zu LaTeX
Die drei Bände von Helmut Kopka, die dem Dozenten seinen Weg in die Welt von LaTeX geebnet haben, sind {[kopka-h-2000]}, {[kopka-h-2002]} und {[kopka-h-1997]}. Auch wenn diese Bücher entstanden, bevor es das KOMA-Script-Paket von Markus Kohm {[kohm-m-2014]} gab, und sie sich deshalb hauptsächlich auf das ursprüngliche LaTeX und entsprechende manuelle Anpassungen für den deutschen Sprachraum beziehen, geben sie eine sehr solide Einführung in die Thematik.
Als Buch und ebenso (in etwas gekürzter Fassung) online frei verfügbar ist die Referenz zum KOMA-Script-Paket von Markus Kohm {[kohm-m-2014]}, 2018 in neuerer Auflage erschienen. Das Buch ist sehr ausführlich und geht u.a. auf grundlegende typografische Aspekte wie einen korrekten Satzspiegel ein. Lesenswert und für Nutzer der KOMA-Script-Klassen die autoritative Referenz.
Jüngst gibt es eine ganze Serie von Büchern zu LaTeX von Herbert Voß, die in günstigen Ausgaben erhältlich sind. Die mit über 900 Seiten eher gewichtige „Einführung in LateX“ {[voss-h-2017]} gibt eine gründliche Übersicht, kürzer und fokussierter auf die Verwendung in den Naturwissenschaften ist {[voss-h-2018]}.
Weitere Literatur
Für die Einführung in die Typografie sehr empfohlen ist das schmale Buch „Erste Hilfe in Typografie“ von Hans Peter Willberg und Friedrich Forssmann {[willberg-hp-2007]}. Der „Klassiker“ der deutschen Typografie, der „Willberg“, ist „Lesetypografie“ von denselben Autoren {[willberg-hp-2010]}. Umfassend in die Details der Mikrotypografie geht „Detailtypografie“ von Friedrich Forssmann und Ralf de Jong {[forssman-f-2014]}.
Die verwendete Definition des Begriffs „Paradigma“ stammt aus dem Buch „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“ von Thomas S. Kuhn {[kuhn-ts-1976]}, einem klassischen Werk der Wissenschaftstheorie. Die Aussagen von Donald E. Knuth zu seinem Textsatzsystem TeX sind einem Artikel von ihm entnommen {[knut-bams-1-337]}.
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