Inhaltsverzeichnis

22. Software-Architektur

Themen
Motivation und Begriffsklärung
Aspekte von Software-Architektur
Symptome schlechter und Prinzipien guter Software-Architektur
Im Zentrum: ein Modell der komplexen Realität
Folien
PDF
Glossar
PDF
Video
MP4


Webcast

Hinweis: Der Webcast wurde mit Tiny Webcasts for Lecture(r)s erstellt.

Zentrale Aspekte

Fragen zur Vertiefung und Wiederholung

Diese Fragen dienen der persönlichen Beschäftigung mit der Thematik, werden aber nicht separat in der Vorlesung besprochen.

Zum Domain Driven Design gibt es drei Episoden im SoftwareArchitekTOUR-Podcast auf heise.de:

Außerdem gibt es ein Interview mit Alberto Brandolini, dem Erfinder des EventStorming, das den Prozess der Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses der Fragestellung erleichtert.

Weitere Artikel zum Thema Domain Driven Design:

Weiterführende Literatur

Eine kommentierte und handverlesene Liste mit weiterführender Literatur zum Thema. Die Auswahl ist zwangsläufig subjektiv.

Eine gute Einführung in die grundlegende Architektur von Unternehmensanwendungen (Enterprise Applications) und vor allem die diversen Entscheidungen, die anstehen, liefert der erste Teil (Kapitel 1–8) von {[fowler-m-2003]}. Der Rest des Buches ist eine Beschreibung der zugehörigen Muster. Fowler hat einen deutlich nüchterneren Schreibstil als Robert C. Martin (alias „Uncle Bob“), verweist dafür aber deutlich mehr auf die Literatur.

Recht neu und eine Zusammenfassung von vorher in diversen anderen Büchern und Blog-Einträgen verstreuten Informationen ist {[martin-rc-2018]}. Ähnlich schon wie sein Buch „Clean Code“ {[martin-rc-2008]} gibt Robert C. Martin hier viele allgemeine Hinweise, wie man gute Software schreibt. Einige Inhalte sind aber auch nur mit minimalen Änderungen aus vorangegangenen Büchern von ihm, u.a. {[martin-rc-2003,martin-rc-2008]}, übernommen.

Der Schwerpunkt der Softwareentwicklung liegt auf der Lösung eines konkreten, komplexen Problems. Entsprechend sollte ein gutes Modell der Problemdomäne den Kern der entwickelten Software bilden. Das ist die Kernaussage des Buches „Domain-Driven Design“ von Eric Evans {[evans-e-2004]}. Die Betonung auf der Bedeutung der Modell-Schicht in einer geschichteten Architektur und ihrer Unabhängigkeit von allen anderen Schichten hat er mit anderen Autoren, allen voran Robert C. Martin {[martin-rc-2018]}, gemeinsam. Allerdings liefert er als einer der wenigen sehr detaillierte Hinweise, wie sich ein solches Modell der Problemdomäne entwickeln lässt und worauf man dabei unbedingt achten sollte.

Ein Klassiker, der die Entwicklung objektorientierter Software beschreibt, allerdings (leider) nur noch antiquarisch erhältlich ist, ist Bertrand Meyers „Object-oriented Software Construction“ {[meyer-b-1997]}. Das Buch beschreibt dabei alle Ebenen der Softwareentwicklung von den Details des Entwurfs einzelner Klassen bis hin zum abstrakten Zusammenspiel von Komponenten.

Eine gute Zusammenfassung der wesentlichen Kriterien für den Entwurf objektorientierter Software liefern die einführenden Kapitel im Buch der „Viererbande“ {[gamma-e-1995]}, wenngleich in sehr kondensierter Form.

Weitere gute Hinweise zu Softwarearchitektur finden sich auch in Kapitel 3.5 in {[mcconnell-s-2004]}, Kapitel 5 in {[hunt-a-1999]} und Kapitel 7–12 in {[martin-rc-2003]}.

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