Die nachfolgenden Fragen sollten sich mit den in der Vorlesung vermittelten Inhalten beantworten lassen und dienen der eigenständigen Nacharbeit bzw. Beschäftigung mit der Thematik.
Eine kommentierte und handverlesene Liste mit weiterführender Literatur zum Thema. Die Auswahl ist zwangsläufig subjektiv.
Die Hauptinhalte der Vorlesung zum Nachlesen in den allgemeinen Lehrbüchern zur Physikalischen Chemie: Wedler {[wedler-g-2012]}, Kapitel 6.3.1/2; Atkins vierte Auflage {[atkins-p-2006]} Kapitel 22.2.2/3; Atkins fünfte Auflage {[atkins-p-2013]} Kapitel 21.2.2/3.
Darüber hinaus lesenswert, auch wenn nur noch antiquarisch erhältlich, weil er auf andere Aspekte eingeht: Logan {[logan-sr-1997]} Kapitel 6.
<bibtex furtherreading> nocite=wedler-g-2012,atkins-p-2006,atkins-p-2013,logan-sr-1997 </bibtex>
Der Lindemann-Mechanismus wurde von Lindemann 1922 in der Diskussion zu einer anderen Arbeit vorgestellt {[lind-tfs-17-598]} und später u.a. von Hinshelwood experimentell bestätigt. Eine wesentliche Grundlage für die Entwicklung des Mechanismus war die Untersuchung der thermischen Zersetzung von N2O5 durch Daniels und Johnston {[dani-jacs-43-53]}. Letzterer Artikel ist sehr lesenswert, zumal er zeigt, wie man Reaktionsordnung, Reaktionsgeschwindigkeiten bei unterschiedlichen Temperaturen und daraus dann die Aktivierungsenergie experimentell bestimmt.
<bibtex furtherreading> nocite=lind-tfs-17-598,dani-jacs-43-53 </bibtex>
Wie in der Vorlesung angesprochen, ist die Optimierung der Reaktionsgeschwindigkeiten in der Kinetik nur ein Beispiel für Prozessoptimierungen, die dabei meist dem gleichen Grundschema folgen. Wer Interesse an einer anderen Perspektive auf diese Fragestellung hat, die viele Ähnlichkeiten bzgl. des Vorgehens bei der Optimierung aufweist, der sei auf die Vorlesung „Programmierkonzepte in den Naturwissenschaften“ verwiesen, und hier das betreffende Kapitel:
Ein Beispiel für komplexe Netzwerke miteinander verknüpfter Reaktionen ist der Stoffwechsel (vermutlich das komplexeste bekannte solche Netzwerk). Wer Spaß daran hat und mehr wissen möchte, findet eine Karte der Stoffwechselwege von Hoffmann-La Roche (ein Ausschnitt davon ist auf den Folien zur Vorlesung zu sehen):