Diese Fragen dienen der persönlichen Beschäftigung mit der Thematik, werden aber nicht separat in der Vorlesung besprochen.
Eine kommentierte und handverlesene Liste mit weiterführender Literatur zum Thema. Die Auswahl ist zwangsläufig subjektiv.
Das Buch von K. Briney {[briney-k-2015]}, insbesondere Kapitel 3, liefert wertvolle Hinweise, welche Themen ein brauchbarer Datenmanagementplan in der (natur-)wissenschaftlichen Forschung abdecken sollte. Ein pragmatischer Ansatz zu Datenmanagementplänen aus der Serie „Ten Simple Rules“ im Journal PLoS Computational Biology ist {[mich-ploscb-11-e1004525]}.
Viele Fördermittelgeber haben Vorlagen für Datenmanagementpläne entwickelt, die gemeinsam mit einem Antrag auf Förderung eingereicht werden müssen. Ggf. haben darüber hinaus Institutionen eigene Vorlagen. Solange diese Dokumente aber nur einmal ausgefüllt und nicht aktuell gehalten werden, ist ihr Nutzen begrenzt.
Für (Forschungs-)Software hat sich mittlerweile innerhalb des Forschungsdatenmanagements der Begriff „Softwaremanagementplan“ eingebürgert. Eine pragmatische und aufgrund ihrer Zugänglichkeit für Forschende brauchbare, knapp gefasste Einführung dazu kommt von der niederländischen Wissenschaftsorganisation (NWO) {[mart-zenodo-7589725]} und sei hier empfohlen. Ansonsten ist der Softwaremanagementplan im Wesentlichen eine Neuerfindung der seit Jahrzehnten in der Softwareentwicklung existierenden und hinreichend dokumentierten Erkenntnisse {[broo-comp-20-10,brooks-fp-1995,jacobson-i-1992,sommerville-i-2018,krypczyk-v-2018]} und auch dort eine Anpassung allgemeiner Projektmanagement-Werkzeuge.
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