Inhaltsverzeichnis

04: Forschungsdatenlebenszyklus

Themen
Der Forschungsdatenlebenszyklus als Modell
Kritische Betrachtung: Tragfähigkeit und Grenzen
Forschungsdaten im Verlauf des Forschungsdatenlebenszyklus
Verantwortlichkeiten im Forschungsdatenlebenszyklus
Folien
PDF
Glossar
PDF


Zentrale Aspekte

Fragen zur Vertiefung und Wiederholung

Diese Fragen dienen der persönlichen Beschäftigung mit der Thematik, werden aber nicht separat in der Vorlesung besprochen.

Weiterführende Literatur

Eine kommentierte und handverlesene Liste mit weiterführender Literatur zum Thema. Die Auswahl ist zwangsläufig subjektiv.

Das Modell des Forschungsdatenlebenszyklus wurde (vermutlich) vom Digital Curation Centre (https://dcc.ac.uk) bekannt gemacht. Ein praxisnahes Buch zum Forschungsdatenmanagement, das sich am Forschungsdatenlebenszyklus entlanghangelt und von einer Chemikerin geschrieben ist, die aufgrund eigener Erfahrungen zum Forschungsdatenmanagement kam, ist von K. Briney {[briney-k-2015]}.

Letztlich ist der Forschungsdatenlebenszyklus ein Planungsinstrument, das Parallelen in der Projektplanung und (von dort abgeleitet) in der Softwareentwicklung hat. Für Softwarelebenszyklen vgl. die einschlägige Literatur, u.a. {[jacobson-i-1992,krypczyk-v-2018,sommerville-i-2018]}.

Der Forschungsdatenlebenszyklus wird insbesondere durch die Betonung der Wiederverwendung von Forschungsdaten zum Zyklus, vgl. dazu Briney {[briney-k-2015]}. Die grundlegende Problematik hinter der Idee, Forschungsdaten außerhalb ihres ursprünglichen Entstehungskontextes zu verwenden, wird in Tiefe und Breite von C. L. Borgman diskutiert {[borg-jasist-63-1059,borgman-cl-2015]}.

Wer sich tiefer mit den Fragen der Erkenntnis auseinandersetzen möchte, dem seien passend zu seinem 300. Geburtstag Werke von Immanuel Kant empfohlen, so seine „Kritik der reinen Vernunft“ {[kant-i-1974]} und „Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft“ {[kant-i-1997]}.

Für die Auseinandersetzung mit der Unterscheidung zwischen Forschung und Wissenschaft und insbesondere der Frage, wie es sein kann, dass Forschung ohne Erkenntnis bleibt, sei der Beitrag von Richard Feynman zur „Cargo Cult Science“ {[feyn-engsci-37-7-10]} sehr empfohlen. Eine erhellende Parallele für die Softwareentwicklung mit expliziter Bezugnahme auf Feynman stammt von Steve McConnell {[mcco-ieeesw-17-2-11]}.

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